Die Hochschulleitung in Mittweida arbeitete einvernehmlich mit den NS-Organisationen und Funktionären auf der politischen Ebene zusammen. Eine einheitliche Reaktion der etablierten Korporationen gab es nicht. Wie in der deutschen Mehrheitsgesellschaft überwog zunächst auch unter den Korporierten Begeisterung für den Kurs der neuen Regierung und ihrem erklärten Ziel Deutschland in alter Größe wieder erstarken zu lassen und die kollektive Schande des Diktatfriedens von Versailles zu tilgen.

 

Vereinzelt traten die Aktivitates einzelner Mittweidaer-Korporationen, beispielsweise die der Landsmannschaft Bavaria kollektiv der NSDAP bei. Andere glaubten daran im neuen Regime bestehen zu können und sich mit den neuen Machthabern und ihren Organisationen arrangieren zu können. Dies sollte sich als Irrglaube herausstellen.

 

Im Jahr 1934 fanden diverse Sitzungen eines Arbeitskreises im Auftrag des Verbändebeauftragten des NSDStB. Hiesinger statt. Den Vorsitz führte das NSDAP Mitglied Meyer (Bavariae). Ziel dieser Zusammenkünfte an denen Vertreter der Unitas-Germania, der Arkadia, der Alemannia, der Bavaria und der Berolina teilnahmen, war die Verringerung der Mittweidaer Korporationen durch Zusammenlegung.
Zu diesem Zeitpunkt existierten in Mittweida noch 17 Korporationen, wobei Teutonia 16, Fidelitas 13, Concordia 11, Arkadia 10, Badenia 9, Rheno-Guestphalia 8, Saxonia 8, Bavaria 7, Berolina 7, Wettina 6, Burgundia 5, Arminia 4, Germania 3, Tuiskonia 2, Alexandria 2, Ostmark 2, und Alemannia noch 2 Aktive hatte.rarbeitet wurde ein Vorschlag die Bünde durch Fusionen auf 8 zu reduzieren, welcher vorsah, dass sich jeweils

 

Bavaria, Berolina, Brandenburgia und Ostmark;

Fidelitas und Alemannia;

Concordia und Wettina;

Arkadia und Alexandria;

Burgundia und Arminia;

Germania und Tuskonia;

Badenia, Rheno-Guestphalia und Saxonia;

zusammenschließen.

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