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Geschichte des MSC

 

Epochen:

 

1. Erste Verbindungsgründungen 1867

 

 

4. Die Zeit bis zum ersten Weltkrieg 1890-1914

2. Der Mittweidaer Präsiden-Convent

 

 

5. Wiederaufleben des Verbindungslebens nach dem ersten Weltkrieg 1918-1929

 

3. Verschärfte Konflikte mit der Technikumsleitung 1883-1889

6. Niedergang des Mittweidaer Korporationswesens und der zweite Weltkrieg 1929-1935

 

 

 

7. Von der Nachkriegszeit bis Heute

 

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Die Geschichte des MSC

 

1. Erste Verbindungsgründungen

Das korporative Leben in Mittweida und anderen Standorten von technischen oder Ingenieurs-Schulen gestaltete sich anders, als in den klassischen Universitätsstädten, wie Heidelberg, Marburg oder Münster.Dies liegt unter anderem in der Struktur der Technika oder Technischen Hochschulen begründet. Bei diesen handelte es sich im Wesentlichen um private Bildungsanstalten mit verschultem Curriculum. Die Technikumschüler mussten Schulgeld zahlen und unterlagen einer wesentlich strikteren Aufsicht durch Direktorium und Lehrerkollegium als dies an den Universitäten der Fall war. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass sich die Korporationen in Mittweida erst sehr spät und auch nur vereinzelt überregionalen Dachverbänden und Waffenringen anschlossen. Die meisten Kartelle und Korporationsverbände wurden unter Mittweidaer Korporationen mit rein lokalem Bezug geschlossen.

Korporationen waren dem Mittweidaer Stadtradt und der Leitung des Technikums stets ein Dorn im Auge, da sie als Hort der Unruhe galten und im Verdacht standen die Ordnung des Technikums und die Studiendisziplin der Schüler zu untergraben.Trotzdem hatte sich um 1867 eine erste studentische Korporation der Polytechnische Verein „Polyhymnia" gegründet, aus dem 1868 der spätere Techniker Gesangsverein (ab 1905 Sängerschaft) Concordia hervorging. Bereits diese erste Gründung geriet in Konflikt mit der Technikumsleitung, welche im Jahresbericht des Technikums von 1879 bereits klargestellt hatte: „nach §5 der „Gesetze für die Besucher des Technikums" sind Vereine und Gesellschaften nur gestattet, wenn sie ein wissenschaftliches oder allgemeinbildendes Ziel verfolgen und das Studium, sowie den Zweck der Anstalt nicht beeinträchtigen."

Auf einer Lehrerkonferenz vom 21. März 1870 wurde festgehalten „daß Elemente in denselben (die Polyhymnia, Anmerk. d. Verfassers) Aufnahme gefunden haben, die bloß lächerlichsten studentischen Ideen frönen, von denen gerade das Tragen der Bänder die traurigste war. Wie aus den Prospekten, sowie aus der Hausordnung hervorgeht, haben Schüler nur die von der Anstalt vorgeschriebene Mütze zu tragen. Andere Abzeichen sind vollständig ausgeschlossen."

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